Fördermittel für Existenzgründer

Es gibt unzählige Fördermittel für Existenzgründer und junge Unternehmer, die sich in die Bereiche Beratung, Schulung, Coaching und finanzielle Förderung gliedern lassen. Nachfolgend habe ich einen Überblick über die Existenzgründer-Förderung in Deutschland zusammengestellt.

Inhalt:

  1. Fördermittel für Existenzgründer
  2. Förderdarlehen der KfW aus ERP-Mitteln
  3. Zuschuss zur Beratung vor der Gründung
  4. ERP-Kapital für Gründung
  5. ERP-Gründerkredit (StartGeld)
  6. ERP-Gründerkredit (Universell)
  7. ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit
  8. ERP-Mezzanine für Innovation
  9. ERP-Beteiligungsprogramm
  10. KfW-Unternehmerkredit
  11. Mikrokredit
  12. Mikromezzaninfonds Deutschland
  13. EXIST- Gründerstipendium
  14. EXIST- Forschungstransfer
  15. Gründungszuschuss und Einstiegsgeld
  16. Beratungszuschuss für kleine und mittlere Unternehmen
  17. Finanzierungsbeispiel Freiberufler
  18. Finanzierungsbeispiel Handwerk

1. Fördermittel für Existenzgründer

Deutschland ist rohstoffarm und daher dringend auf innovative und erfolgreiche Erfinder und Unternehmer angewiesen. Existenzgründer und junge Unternehmen mit neuen Geschäftsideen und Produkten sind für das Businessmodel Deutschlands unverzichtbar. Bund und Länder geben daher jedes Jahr Unsummen aus, um die Zahl der Existenzgründer in Deutschland wenigstens konstant zu halten. Dies geschieht leider nur mit mäßigem Erfolg. Neben den Beratungsangeboten, Netzwerken und Initiativen für Existenzgründer sind die Fördermittel für Existenzgründer vor und nach der Unternehmensgründung beachtlich.

Nahezu alle Förderprogramme und Fördermittel für Existenzgründer sind daran geknüpft, dass vor der Unternehmensgründung ein Antrag und ein überzeugender Businessplan vorgelegt wird.

Die tragende Säule der Existenzgründerförderung in Deutschland bilden die ERP-Darlehen der KfW für Existenzgründer und junge Unternehmen zu günstigen Konditionen. Lange Laufzeiten mit tilgungsfreier Anlaufphase und günstige Zinsen sind typisch für diese Förderdarlehen. Daneben werden nicht rückzahlbare Zuschüsse, Wagniskapital gegen Beteiligung und Bürgschaften angeboten.

2. Förderdarlehen der KfW aus ERP-Mitteln

Die KfW Bank verwaltet das ERP-Sondervermögen des Bundes aus dem European Recovery Program (ERP), das auf der Grundlage des Marshallplans bereitgestellt wurde. Einige der ERP-Förderdarlehen richten sich an Existenzgründer sowie junge Unternehmen und Freiberufler bis zu 5 Jahre nach Geschäftsbeginn.

Bei den ERP-Darlehen der KfW handelt es sich zum Teil um sog. Nachrangdarlehen, bei denen die KfW Bank als Darlehensgeber im Rang hinter die Forderungen aller übrigen Fremdkapitalgeber zurücktritt. Dadurch erhalten die ERP-Darlehen der KfW eine eigenkapitalnahe Funktion. Abgesehen von der persönlichen Haftung der Existenzgründer oder jungen Unternehmer sind in der Regel keine Sicherheiten erforderlich. Die Zinssätze orientieren sich an der Bonität der Darlehensnehmer.

Zu den geförderten Zwecken gehören gewerbliche Investitionen, insbesondere der Erwerb von Geschäftsanteilen, Immobilien, Maschinen und Fahrzeugen. Ferner wird die Verbesserung der Liquidität und die Finanzierung von Betriebsmitteln sowie die Aufstockung des Eigenkapitals finanziert. Innovative Existenzgründer und junge Unternehmen erhalten auch Mittel zur Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen.

3. Zuschuss zu Beratungskosten vor der Gründung

Die meisten Bundesländer Deutschlands bieten einen Zuschuss zu den Beratungskosten eines professionellen Gründungs- bzw. Unternehmensberaters  an. Eine individuelle Beratung vor der Unternehmensgründung soll alle Fragen rund um den Businessplan und die Gründung insgesamt klären.

Der Antrag auf den Beratungszuschuss wird online über die Antragsplattform des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt und geprüft. Bei Genehmigung des Antrages darf der Beratungsvertrag unterschrieben werden.

Die Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach abschließender Prüfung durch das BAFA. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.

4. ERP-Kapital für Gründung

Das ERP-Kapital für Gründung ist ein Förderdarlehen der KfW bis zu 500.000 Euro, um ein Unternehmen einzurichten und zu betreiben. Es richtet sich an

  • Existenzgründer (auch Freiberufler),
  • Unternehmens­nachfolger und
  • junge Unternehmen

bis 3 Jahre nach Gründung.

Gefördert werden u.a.

  • Investitionen in ein gegründetes oder bestehendes Unternehmen und
  • der Kauf eines Unternehmens, wenn der Darlehensnehmer als Geschäftsführer fungiert.

Für Unternehmer, die vor mehr als 3 Jahren ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, gibt es u.a. den ERP-Gründerkredit (StartGeld) oder den KfW-Unternehmerkredit.

5. ERP-Gründerkredit (StartGeld)

Der ERP-Gründerkredit (StartGeld) ist ein Förderdarlehen bis zu 100.000 Euro zur Finanzierung von Investitionen und laufenden Kosten. Es richtet sich an

  • Existenzgründer (auch Freiberufler),
  • Unternehmens­nachfolger,
  • junge Unternehmen sowie
  • kleine Unternehmen

bis zu 5 Jahre nach Gründung.

Gefördert werden u.a.

  • Investitionen in ein gegründetes oder bestehendes Unternehmen,
  • der Kauf eines Unternehmens,
  • die Beteiligung an einem Unternehmen als Geschäftsführer;
  • die Übernahme eines Unternehmens im Rahmen einer Unternehmens­nachfolge.

Für Unternehmer, die vor mehr als 5 Jahren ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, gibt es den KfW-Unternehmerkredit.

6. ERP-Gründerkredit (Universell)

Der ERP-Gründerkredit (Universell) ist das Universalprodukt der KfW für

  • Existenzgründer (auch Freiberufler),
  • Unternehmens­nachfolger sowie
  • junge Unternehmen,

die weniger als 5 Jahre am Markt sind.

7. ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

Mit dem ERP-Digitalisierungs- und Innovations­kredit (Kreditbetrag zwischen 25.000 und 25 Mio. Euro) fördert die KfW

  • mittelständische Unternehmen,
  • Freiberufler und
  • junge Unternehmen in Gründung.

bei Investitionen und Anschaffung von Betriebsmitteln im Rahmen diverser Digitalisierungs- und Innovations­vorhaben.

Einige Beispiele für Digitalisierungs­vorhaben:

  • Vernetzung von ERP- und Produktions­systemen für die Produktion von Morgen (Industrie 4.0).
  • Entwicklung und Implemen­tierung eines IT- und/oder Daten­sicherheits­konzepts, um Unternehmens­daten erfolgreich zu schützen und Cyber-Attacken abzuwehren.
  • Digitale Plattformen, Apps und digitale Vetriebs­kanäle zum Aufbau digitaler Plattform­konzepte und des elektronischen Handels.
  • Additive Fertigungs­verfahren wie 3D-Druck als neue innovative Produktions­methode in der Fertigung.
  • Ausbau innerbetriebliche Breitband­netze für eine höhere Daten­übertragungs­rate im Unternehmen.

Als innovatives Vorhaben gilt die Entwicklung neuer oder verbesserter Produkte, Prozesse oder Dienst­leistungen.

8. ERP-Mezzanine für Innovation

Mit dem ERP-Mezzanine für Innovation (Kreditbetrag bis zu 500 Mio. Euro) fördert die KfW

  • Private Unternehmen und
  • Freiberufler,

die seit mindestens 2 Jahren geschäftstätig sind.

Gefördert werden Investitionen und Betriebsmittel für Vorhaben,

  • die sich vom Stand der Technik in der EU abheben und
  • solche, die neu sind für das Unternehmen.

Der Kern der Innovation muss beim geförderten Unternehmen liegen.

9. ERP-Beteiligungsprogramm

Das ERP-Beteiligungsprogramm der KfW richtet sich an

  • kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (bis zu 50 Mio. Gruppenumsatz) im Privatbesitz und mit Betriebssitz in Deutschland und
  • Kapitalbeteiligungs­gesellschaften mit Betriebssitz in Deutschland.

Gefördert wird u.a. die Finanzierung einer

  • Existenzgründung,
  • Entwicklung und Vermarktung neuer innovativer Produkte,
  • Umstellung bei Strukturwandel,
  • Errichtung, Erweiterung, Rationalisierung oder Umstellung eines bestehenden Betriebes oder
  • Beteiligung an einer Unternehmensnachfolge.

10. KfW-Unternehmerkredit

Der KfW-Unternehmerkredit richtet sich an

  • Unter­nehmen sowie
  • Frei­berufler,

die seit mindestens 5 Jahren am Markt aktiv sind.

Mit dem KfW-Unternehmerkredit wird alles gefördert, was für die unter­nehmerische Tätigkeit not­wendig ist.

Dazu zählen:

  • Anschaffungen wie Maschinen und Aus­stattung (Investitionen).
  • Alle laufenden Kosten wie Miete und Gehälter (Betriebsmittel).
  • Material- und Warenlager.
  • Erwerb von Vermögens­werten aus anderen Unter­nehmen sowie
  • Über­nahmen und tätige Beteiligungen.

Existenzgründer und junge Unternehmen bis 5 Jahre werden u.a. durch den ERP-Gründerkredit (Universell) gefördert.

11. Mikrokredit

Ein Mikrokredit bzw. Mikrodarlehen richtet sich vornehmlich an Existenzgründer und kleine Unternehmen mit geringem Kapitalbedarf. Der Kreditbetrag bewegt sich zwischen 100 und 25.000 Euro und wird gestaffelt ausgezahlt. Dies kann z.B. so aussehen, dass der Erstkredit mit 2.000 Euro ausgegeben wird, gefolgt von einem 2. Kredit, wenn der Erstkredit über einen Zeitraum von 6 Monaten störungsfrei getilgt wurde. Das gesamte Kreditvolumen darf 25.000 Euro nicht übersteigen. Die Antragsteller sollten eine überzeugende Geschäftsidee vermitteln und ein tragfähiges Unternehmenskonzept besitzen. Eine unternehmerische Verwendung des Darlehens ist zwingend vorgeschrieben. Hier gibt es eine Liste mit Mikrofinanzinstituten.

12. Mikromezzaninfonds Deutschland

Der Mikromezzaninfonds Deutschland richtet sich an Existenzgründer und sehr kleine Unternehmen, die oft keinen Zugang zur klassischen Bankfinanzierung haben.

Besonders angesprochen sind Unternehmen, die

  • Ausbildungsplätze anbieten,
  • von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden,
  • aus der Arbeitslosigkeit gegründet werden oder
  • einen sozialen oder ökologischen Zweck haben.

Mezzaninkapital stellt im rechtlichen und wirtschaftlichen Sinne eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital dar. Mit einer Mikromezzaninbeteiligung wird dem Unternehmen wirtschaftliches Eigenkapital zugeführt, ohne dem Kapitalgeber ein Stimm- bzw. Einflussnahmerecht zu gewähren. Dadurch wird das Rating des Unternehmens verbessert und neuer Kreditspielraum geschaffen. Dies erleichtert die Aufnahme von weiterem Fremdkapital.

Die Förderung erfolgt als stille Beteiligung über die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften, die in allen Bundesländern vertreten sind.

Die maximale Beteiligungshöhe beträgt 50.000 Euro bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Für Zielgruppen-Unternehmen liegt die maximale Beteiligungshöhe bei 150.000 Euro, wobei die anfängliche Förderung auf 75.000 Euro begrenzt ist. Die Tilgung erfolgt ab dem 7. Jahr in 3 gleichhohen Jahresraten.

13. EXIST- Gründerstipendium

Wer sich als Student oder Absolvent einer Hochschule selbständig machen will, kann einen Antrag auf ein EXIST-Gründerstipendium stellen, und zwar bis zu 5 Jahre nach Beendigung des Studiums oder einer wissenschaftlichen Tätigkeit.

Das EXIST-Gründerstipendium richtet sich daher vor allem an Existenzgründer in akademischen Berufen. Die Berechtigten erhalten aus dem EXIST-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft über ein Jahr lang bis zu EUR 3.000,00 pro Monat für Lebensunterhalt und die soziale Absicherung. Daneben gibt es für Existenzgründer weitere Finanzmittel für Investitionen und Beratung bis zu EUR 15.000,00. Die Einreichung eines Antrages auf ein EXIST- Gründerstipendium erfolgt über eine Hochschule oder ein Forschungsinstitut, wobei das Projekt von einem Professor betreut wird.

14. EXIST- Forschungstransfer

Der EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft steht neben dem EXIST-Gründerstipendium und fördert herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben in der Bio-, Medizin- und Umwelttechnik. Die jeweils besten Produktideen werden im Stadium der Entwicklungsarbeiten und der Konzeption des Businessplans voll bezuschusst. Im Anschluss daran kann der Existenzgründer für das neu entstandene Unternehmen und für die weitere Phase des Start-ups einen weiteren Zuschuss beantragen. Begleitend werden die Existenzgründer laufend durch professionelle Gründungs- oder Unternehmensberater trainiert und gefördert.

15. Gründungszuschuss und Einstiegsgeld

Die Bundesagentur für Arbeit gewährt Existenzgründern aus der Arbeitslosigkeit einen Gründungszuschuss oder ein Einstiegsgeld.

Der Gründungszuschuss richtet sich grundsätzlich an Bezieher oder Anspruchsberechtigte des Arbeitslosengeld I. Ein Anspruch auf den Gründungszuschuss besteht jedoch nicht. Es gilt der Vorrang der Vermittlung in ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis.

Das Einstiegsgeld geht an Bezieher des Arbeitslosengeld II. Es ist als finanzielle Förderung für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit ausgestaltet, wobei hier der Zuschuss zum Arbeitslosengeld II gezahlt werden kann.

16. Zuschuss zu Beratungskosten für kleine und mittlere Unternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Deutschland können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss zu Beratungskosten beantragen.

Das Förderprogramm richtet sich an

  • Junge Unternehmen, die nicht länger als 2 Jahre am Markt sind (Jungunternehmen);
  • Unternehmen ab dem 3. Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmen);
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden (Unternehmen in Schwierigkeiten).

Das Gründungsdatum wird bei gewerblichen Unternehmen anhand der Gewerbeanmeldung bzw. anhand der Eintragung im Handelsregister ermittelt. Bei Freiberuflern wird das Datum der Anmeldung beim Finanzamt als Gründungsdatum herangezogen.

Beratungskosten vor der Gründung werden mit diesem Programm nicht gefördert. Für Existenzgründer gibt es jedoch Fördermittel der Bundesländer.

Mit dem Zuschuss der BAFA werden allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung gefördert. Darüber hinaus erhalten

  • Frauen,
  • Migranten und
  • Menschen mit anerkannter Behinderung

auch einen Zuschuss zu speziellen Beratunge in Fragen der

  • betrieblichen Integration von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund,.
  • Arbeitsgestaltung für Mitarbeiter mit Behinderung,
  • Fachkräftegewinnung und -sicherung,
  • Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • alternsgerechten Gestaltung der Arbeit und
  • Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Unternehmen in Schwierigkeiten können einen Zuschuss erhalten für eine Beratung zur Unternehmenssicherung und zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Zu den weiteren Details verweise ich auf die Förderbedingungen und Voraussetzungen der BAFA.

17. Finanzierungsbeispiel Freiberufler

Ein Rechtsanwalt will sich mit einer eigenen Kanzlei in München selbständig machen. Für Umbauarbeiten im eigenen Haus sowie für den Erwerb der Büroeinrichtung, der EDV sowie für eine Homepage und Büromaterial benötigt er rund 100.000 Euro. Er kann eigene Mittel (Eigenkapital) in Höhe von 20.000 einsetzen.

Investitionsplan Euro Finanzierungsplan Euro
Umbauten 60.000 Eigene Mittel (Eigenkapital) 20.000
Büroeinrichtung 20.000 ERP-Gründerkredit (StartGeld) 80.000
EDV 10.000
Homepage 5.000
Büromaterial 5.000
Summe 100.000 Summe 100.000

18. Finanzierungsbeispiel Handwerk

Ein junger Zimmerer will einen bestehenden Zimmerei-Betrieb in Gmund am Tegernsee übernehmen, der für 150.000 Euro zum Kauf angeboten wird. Den zusätzlichen Aufwand zur Modernisierung des Betriebs schätzt er auf 100.000 Euro. Für den Wareneinkauf an Holz rechnet er mit weiteren 20.000 Euro. Für das Vorhaben stehen ihm eigene Mittel in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung, die er jedoch nicht voll einsetzen will.

Investitionsplan Euro Finanzierungsplan Euro
Unternehmenskauf (Kaufpreis) 150.000 Eigene Mittel (Eigenkapital) 40.500
Modernisierung 100.000 ERP-Kapital für Gründung 81.000
Wareneinkauf 20.000 ERP-Gründerkredit (Universell) 148.500
Summe 270.000 Summe 270.000

Das ERP-Kapital für Gründung setzt voraus, dass die eigenen Mittel vollständig eingesetzt werden (ausgenommen 10.000 Euro Pauschalbetrag), mindestens jedoch 15% des Investitionsbedarfs. Die vorhandenen Eigenmittel können von 15% auf maximal 45% der förderfähigen Kosten aufgestockt werden. In den neuen Bundesländern und Berlin gelten andere Bedingungen.

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