Der finanzielle Weg in die Selbständigkeit

Die Finanzen spielen auf dem Weg in die Selbständigkeit eine zentrale Rolle, was viele Existenzgründer leider immer wieder unterschätzen. Wer sich selbstständig machen möchte, muss an erster Stelle seine finanziellen Dinge im Blick haben. Das gilt vor allem dann, wenn Investitionen erforderlich werden. Nicht selten übersteigen die Anschaffungskosten das Eigenkapital, so dass eine Finanzierung notwendig wird. Doch ganz so einfach ist es in der heutigen Zeit nicht mehr mit der Finanzierung. Die Hausbanken sind zu einem Kredit oftmals nicht bereit, allenfalls gegen ausreichende Sicherheiten.

Hausbanken kneifen oft bei Finanzierung

Leider ist es in den letzten Jahren immer häufiger zu sehen und zu hören, dass Hausbanken auch langjährige Kunden bei der Finanzierung ihrer Existenzgründung in Deutschland nicht unterstützen wollen. In gewissen Branchen lehnen Banken sogar die Finanzierung unter Einsatz von Förderkrediten der KfW ab.

Privatinvestoren schließen die Lücke

Sind auch Freunde oder Familie nicht zur finanziellen Unterstützung bereit, bleiben nur sonstige Privatinvestoren oder Kreditvermittler. Letztere bieten die Möglichkeit, über ihre Portale die Möglichkeit, einen Kredit für Selbstständige zu beantragen. Natürlich muss man auch hier realistisch bleiben.

Bedarfsplan erstellen

Zuerst sollte man sich jedoch einen Überblick verschaffen, welche Investitionen tatsächlich zwingend erforderlich sind. In vielen Fällen ist Leasing eine echte Alternative.

Wer alles auf einer Liste notiert, kann dann zum einen die Kosten besser überblicken und zum anderen auch noch Abstriche machen. Ist beispielsweise ein Firmenwagen notwendig, muss es nicht unbedingt das Luxusmodell sein. Ein kleinerer Wagen tut es auch und die Kosten sinken markant.

Auch bei der Ausstattung der Beitriebs- oder Büroräume ist es regelmäßig sinnvoll, zunächst kleinere Brötchen zu backen. Denn gerade eine neue Büro- oder Geschäftsausstattung reißt schnell ein Loch ins Budget. Vielleicht kann man sogar mehrere Tausend Euro sparen, die man dann weniger finanzieren muss.

Klein anfangen und sich dann steigern

Es ist noch kein Millionär vom Himmel gefallen und selbst Jeff Bezos von Amazon hat einmal klein angefangen, bevor er einer der erfolgreichsten Unternehmer der Welt wurde.

Gerade zu Beginn der Selbstständigkeit sollte man mit jedem Cent rechnen. Denn leider vergessen viele Existenzgründer, dass nicht selten noch überraschende Kosten auf sie zukommen. Das Finanzamt ist einer dieser Gläubiger, die sehr hartnäckig ihren Anteil verlangen. Auch die Krankenkasse will auf die monatlichen Beiträge nicht verzichten und wer noch Angestellte hat, muss mit spitzem Stift rechnen.

Dies sind alles liquide Mittel, die erwirtschaftet werden müssen, um einen erfolgreichen Start als Unternehmer hinzulegen. Aus diesem Grund sind die anfänglichen Kosten so niedrig wie möglich zu halten, um nicht von Anfang in eine Liquiditätskrise zu schlittern.

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