Erfolgreicher Marketing-Mix

Neben der klassischen Werbung nimmt Online-Marketing bei den großen Unternehmen eine immer größere Rolle im Marketing-Mix ein. Für kleine und mittlere Unternehmen ohne großes Werbebudget dürfte das Online-Marketing sogar schon unverzichtbar sein, da sehr erfolgreich bei der Akquise und Kommunikation mit Kunden. Die Basis eines erfolgreichen Marketings baut daher auf den klassischen Werbetools auf, darf aber das Online-Marketing keinesfalls aus den Augen verlieren. Meines Erachtens wird sich der Schwerpunkt im Werbebudget der Unternehmen nach und nach immer mehr in Richtung Online verschieben.

Erfolgreicher Marketing-Mix

Unternehmen verfolgen mit Werbung und Marketing mehrere Ziele, von denen ich die folgenden hervorheben will:

  • Bedürfnisse wecken,
  • Informieren über Produkte und Angebote sowie
  • Markenbildung.

Hierzu nutzen Unternehmen unterschiedliche Werbemittel und -botschaften, z.B. Anzeigen in Branchenbüchern und Zeitschriften, Flyer, Prospekte, Plakate oder auch Werbespots im Fernsehen. Seit vielen Jahren wurden diese klassischen Werbeformen durch neue Kanäle im Internet ergänzt, aber auch verdrängt. Letztere lassen sich unter der Überschrift Online-Marketing zusammenfassen. Das Internet hat aber nicht nur die Möglichkeiten des Marketings erweitert, sondern auch die Welt der traditionellen Werbemittel (Flyer, Prospekte, Visitenkarten) erheblich verändert. Mit unzähligen neuen Anbietern im Internet ist es im Vergleich zu früher enorm einfach und kostengünstig geworden, die unterschiedlichsten Werbemittel schnell und direkt auf Anforderung erstellen zu lassen. Da gehört es bei solchen Anbietern wie z.B. Helloprint schon zum Standard, bei allen möglichen Formen der Print-Werbung auch ein eigenes Design hochzuladen und zu verwenden.

Nichtsdestotrotz muss man gerade kleinen und mittleren Unternehmen empfehlen, ihre Werbebudgets mehr und mehr daraufhin zu überprüfen, ob die klassischen Werbeformen ihre Ziele effektiv erreichen. In vielen Fällen ist es sogar vorstellbar, dass Printwerbung gegenüber dem Online-Marketing klar im Nachteil ist. In jedem Fall sollten Unternehmen nach dem Prinzip Sowohl-als-auch agieren, also neben den klassischen Werbemitteln zumindest eine eigene Webseite erstellen (oder erstellen lassen).

Der Sinn besteht darin, auch im Internet eine Präsenz des Unternehmens aufzubauen, um auf diese Weise sowohl in der Quantität als auch in der Qualität häufiger, direkt und präziser mit Kunden in Kontakt zu treten. Da sich immer mehr Menschen nahezu ausschließlich im Internet informieren und dort auch einkaufen, können Unternehmen bei der Kundenakquise und im Vertrieb auf eine Präsenz im Internet nicht mehr verzichten.

Webseite ist bei Unternehmen Standard

Wie die nachfolgende Infografik von Statista zeigt, gehört eine Webseite bei europäischen Unternehmen inzwischen zum Standard, unabhängig von der Größe des Unternehmens oder der Branche. Selbst kleine Unternehmen oder selbständige Freiberufler können es sich heute nicht mehr leisten, auf eine Webseite und das darauf aufbauende Werbepotential zu verzichten. Das gilt erst recht für solche Unternehmen, denen die finanzielle Mittel für klassische Werbeformen wie Anzeigen oder Annoncen in Zeitungen oder für Radio- und TV-Werbung fehlen. Laut Eurostat besitzen fast 3/4 der europäischen Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeitern eine eigene Webseite. In Deutschland liegt der Satz mit 86% sogar noch deutlich höher. Spitzenreiter in Europa ist Finnland mit 95%. Am Ende der Liste findet sich Rumänien mit nur 44%. Eine Überraschung ist Frankreich, wo angeblich gerade einmal 64% der Unternehmen eine eigene Webseite besitzen.

Infografik: Firmenwebsite nicht in allen Ländern die Regel | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Elemente des Online-Marketings

Viele Unternehmen verwechseln jedoch die eigene Webseite mit Online-Marketing und sind der Meinung, dass es mit der Erstellung einer Unternehmenswebseite schon getan ist. In vielen Fällen sind Unternehmen sogar enttäuscht, wenn die von einer Werbeagentur erstellte Webseite nicht den gewünschten Erfolg beim Umsatz und Gewinn erbringt und „nur viel Geld gekostet hat“. Hier muss man nochmals klar und deutlich festhalten, dass letzteres nur die Ausgangsbasis sein kann, unabhängig davon, wie viel die Erstellung der Webseite gekostet hat und ob diese

  • mit einem Content-Management-System wie WordPress oder Joomla! ganz in Eigenregie,
  • mit Hilfe professioneller Webseiten-Anbieter oder durch
  • eine Werbe- bzw. Online-Agentur

erstellt wurde.

Die eigentliche Arbeit des Online-Marketings fängt hier erst an und umfasst neben dem Aufbau und Design der Webseite in Abstimmung mit dem Corporate Design des Unternehmens insbesondere die folgenden Bereiche:

  • SEO (search engine optimization) bzw. Suchmaschinenoptimierung,
  • Inhalte,
  • Social Media,
  • Analysen,
  • Werbung (Ads, Banner, E-Mails).

Wichtig ist es von Anfang an, sich auf alle Bereiche gleichmäßig zu konzentrieren, um den maximalen Erfolg zu erzielen.

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