Selbstgemachtes erfolgreich verkaufen

Selbstgemachtes und Eigenkreationen liegen im Trend. Kunden verbinden damit Emotionalität, Kreativität sowie die Abkehr von Massenproduktion. Beim Verkauf eigens angefertigter Produkte muss man sich nicht auf den lokalen Markt beschränken. Im Internet kann man diese weltweit verkaufen. Ein Mix aus Online- und Offline-Vermarktung sowie einige weitere Faktoren machen es möglich, sich mit Selbstgemachtem ganz einfach selbstständig zu machen. Eine nebenberufliche Selbständigkeit ist der beste Weg, um seine Produkte am Markt zu testen und ggf. zu optimieren, um dann irgendwann voll durchzustarten.

Von der Geschäfsidee zur Planung

Eine Passion muss man nicht für sich behalten. Wer Freude daran hat, etwas mit eigener Hände Arbeit zu erschaffen, kann es nicht nur mit der Familie oder dem Bekanntenkreis teilen, sondern seine Werke auch einem breiteren Publikum zur Verfügung stellen.

Bevor man mit dem Online-Verkauf beginnt, sollte man

  • die eigene Produktpalette definieren,
  • Ziele abstecken und ggf. einen Businessplan erstellen,
  • die Konkurrenz und den Markt analysieren sowie
  • die fixen und laufenden Ausgaben abschätzen.

Das ist essentiell, wenn man langfristig Erfolg haben und Gewinne einfahren will. Idealerweise findet man eine Marktnische, in der man die eigenen Produkte platzieren kann.

Rechtliche Aspekte

Wenn man sich dazu entscheidet, sich mit seinem Hobby selbständig zu machen (gerne auch zunächst nebenberuflich), muss man beachten, dass man für seine Produkte haftet. Als Beispiel seien hier Textilien genannt, die Hautirritationen hervorrufen können. Des Weiteren muss man ein Gewerbe anmelden. Als Kleinunternehmer gilt, wer weniger als 17.500 € jährlich erzielt. Sind die Einnahmen höher, ist man verpflichtet, eine Umsatzsteuer abzuführen. Welche Steuern man unter welchen Umständen noch entrichten muss und viele weitere Informationen zum Thema „Selbstgemachtes verkaufen“ fasst dieses E-Book übersichtlich zusammen.

Selbstgemachtes erfolgreich verkaufen

Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Verkauf in der Anfangszeit noch schleppend vorangeht; vor allem wenn das selbstgemachte Produkt noch unbekannt ist. Besonders zu Beginn der Selbstständigkeit ist es sinnvoll, Artikel auch offline zu verkaufen. Das eröffnet die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, sich Tipps von erfahreneren Verkäufern zu holen und Kunden auf einer ganz persönlichen Ebene zu begegnen.

Für diesen Zweck eignen sich

  • Handwerkermärkte,
  • Weihnachtsmärkte,
  • Flohmärkte
  • und ähnliches.

Dort erreicht man genau die Menschen, die sich für Selbstgemachtes interessieren. Man steigert nicht nur die Bekanntheit, sondern erfährt ebenso ein positives Gefühl, da die eigene Arbeit wertgeschätzt wird. Visitenkarten mitzunehmen und zu verteilen, ist ebenfalls ratsam, wenn die Kundschaft weiter wachsen soll. Letztendlich ist der richtige Marketing-Mix entscheidend.

Möchte man DIY-Produkte online verkaufen, hat man die Wahl: Man kann sich seinen eigenen Online-Shop einrichten oder bekannte Onlinemarkplätze wie DaWanda, eBay oder Etsy nutzen. Dort stellt man seine Produkte gegen eine Gebühr ein. Inzwischen ist es außerdem sinnvoll, sich einen Social Media-Auftritt einzurichten. Das kann zum Beispiel ein Profil bei Facebook oder Instagram, aber auch ein Blog sein. All diese Plattformen haben den Vorteil, dass man

  • schnell Follower generieren,
  • Rabattaktionen und Neuigkeiten verbreiten
  • und durch Fotos Vertrauen sowie Nähe erzeugen

kann.

Wenn man sich von der Konkurrenz abheben möchte, sollte man die selbstgemachten Artikel ansprechend präsentieren:

  1. Vertrauen schaffen: Man sollte ansprechende Texte schreiben, keine falschen Versprechungen machen und wichtige Verkaufsinformationen wie Versanddauer oder Rücksendemöglichkeiten kommunizieren.
  2. Umfassende Informationen bieten: Maße, Gewicht, Preis, Material und eventuelle Besonderheiten sollte man bei jedem Artikel anführen.
  3. Emotional kommunizieren: Qualitative authentische Fotos bzw. das Produkt in eine Hintergrundgeschichte einzubetten, kann helfen, neue Kunden zu gewinnen und diese langfristig zu behalten.

Fazit – die Arbeit lohnt sich

Sich mit Selbstgemachtem selbstständig zu machen erfordert einiges an Arbeit, kann aber sehr erfüllend sein. Egal ob man online oder offline verkauft – es ist vor allem wichtig, dass man nicht die Lust an seinem Hobby verliert. Eine solche positive Einstellung strahlt nach außen und macht die DIY-Produkte zu etwas ganz Besonderem.

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