Erfolgreich mit der perfekten Geschäftsidee

Neben dem Existenzgründer und und seinen persönlichen Eigenschaften gehört die Geschäftsidee zu den Grundlagen einer erfolgreichen Existenzgründung. In den seltensten Fällen ist die Geschäftsidee von Anfang an so ausgereift, dass sich hierauf ein Unternehmen aufbauen lässt. Viel häufiger besteht anfangs nur eine ungefähre Vorstellung von der Geschäftsidee, die mit externer Hilfe weiterzuentwickeln ist. Hiervon sind die Fälle zu unterscheiden, in denen der Wunsch nach selbständiger Tätigkeit die treibende Kraft ist, aber die geeignete Geschäftsidee hierzu noch fehlt. So oder so ist die Kreativität des Existenzgründers gefragt, eine bereits bestehende Idee weiterzuentwickeln oder ein anderes erfolgreiches Geschäftsmodell zu kopieren und an den heimischen Markt anzupassen.

Erfolgreich mit der richtigen Geschäftsidee

Neben der Unternehmerpersönlichkeit ist die Geschäftsidee mitentscheidend für den Erfolg eines Startups und somit einer der zentralen Bausteine einer Existenzgründung. Eine sorgfältige Vorbereitung und Planung beginnt daher immer mit der umfassenden Analyse

  • der persönlichen Eigenschaften des Existenzgründers und
  • seiner Geschäftsidee,

möglichst unter Mitwirkung eines objektiven und fachmännischen Beraters.

Unterscheide Geschäftsidee von Erfindung

Die eigene kreative Erfindung ist nicht immer die beste Geschäftsidee, mag sie noch so einzigartig sein. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass nur 5% aller Geschäftsideen in Deutschland wirklich neue Erfindungen sind und die meisten hiervon aus den USA (dem Land der Gründer) stammen. Als Existenzgründer muss man also nicht immer das Rad völlig neu erfinden. In vielen Fällen ist es sogar erfolgversprechender, bewährte Geschäftsideen

  • zu erweitern,
  • zu verbessern oder
  • auf den deutschen bzw. europäischen Markt anzupassen.

Die besten Geschäftsideen gibt es schon irgendwo und müssen daher nur entdeckt werden. Einen enormen Fundus an Geschäftsideen bietet z.B. schon die Liste der 5.000 schnell wachsenden Unternehmen in den USA, die alljährlich von dem Magazin Inc. veröffentlicht wird. Man muss also kein genialer Erfinder sein, um sich mit einer Geschäftsidee selbständig zu machen. Der neugierige Blick in Fachzeitschriften oder der aufmerksame Besuch von Fachmessen ist ebenfalls ein geeignetes Refugium für Geschäftsideen.

Wie man gute Geschäftsideen entdeckt

Das eigene berufliche Umfeld bzw. die bekannte Branche ist eine hervorragende Quelle für gute Geschäftsideen, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. In vielen Fällen benötigt ein Geschäftsmodell nur eine kreative Erweiterung, Verbesserung oder Anpassung an den heimischen Markt, um darauf aufbauend ein eigenes Unternehmen zu gründen (z.B. als GmbH). Eine Erweiterung oder Verbesserung betrifft insbesondere

  • den Nutzen für Kunden,
  • bessere Qualität und/oder günstigere Preise,
  • neue Anwendungsmöglichkeiten oder
  • neue Vertriebswege.

Auch im privaten Bereich (Freizeit, Hobbies) kann man durchaus fündig werden, wobei ich hier skeptischer bin, lukrative Geschäftsideen zu entdecken.

Kreativität ist gefragt

In jedem Fall ist Kreativität das Zauberwort. Deshalb ist es auch keine Überraschung, dass Kreativität zu den wesentlichen Eigenschaften erfolgreicher Unternehmer gehört. Das gute daran ist, dass Kreativität erlernbar ist und durch allerlei Hilfsmittel und Techniken aktiviert werden kann. Zu den bekanntesten und effektivsten Methoden gehören vor allem das Mindmapping und Brainstorming. Eine berühmte Erfindung und geniale Geschäftsidee war z.B. der Kaffee-Filter, den Melitta Benz in Dresden mit Hilfe eines Löschblatts ihres Sohnes entwickelte und 1908 patentieren ließ. Die Firma wurde damals mit einem Eigenkapital von 73 Reichspfenning gegründet.

Der Markt entscheidet über den Erfolg

Ob eine Geschäftsidee erfolgreich wird, entscheidet sich einzig und allein am Markt, wo sich die Produkte oder Dienstleistungen eines Startups beweisen müssen. Hierbei kommt es entscheidend darauf an, ob und inwieweit die einzelnen Produkte bzw. Dienstleistungen

  • auf eine Nachfrage treffen,
  • im Wettbewerb zu anderen Anbietern stehen und
  • welcher Preis erzielbar ist.

Die Nachfrage ergibt sich aus den Bedürfnissen und Wünschen der Konsumenten, die man nach Alter, Geschlecht, Einkommen, Wohnort etc. unterscheiden kann. Nichts ist schlimmer als ein Produkt oder eine Dienstleistung, für die es keine Nachfrage gibt. In diesem Fall ist ein Startup von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die Beurteilung der Nachfrage sollten Existenzgründer keinesfalls Freunden, Bekannten oder gar der Familie überlassen, da diese Gruppen regelmäßig zu falschen und voreingenommenen Ergebnissen gelangen. Blindes Vertrauen auf sog. Fachleute oder Experten ist jedoch ebenso fehl am Platz.

Erfolgreich dank detailierter Marktanalyse

Leider gehört es zu den typischen Fehlern bei der Existenzgründung, dass die Wettbewerber auf dem Markt (= Konkurrenz) nicht detailliert analysiert werden. Wer jedoch seinen Markt und die Mitstreiter nicht kennt, kann sein Angebot (und vor allem den Preis) von Anfang an nicht konkurrenzfähig gestalten. Darüber hinaus besteht die große und weit verbreitete Gefahr, dass die eigenen Umsätze zu optimistisch eingeschätzt werden.

Stärken und Schwächen der Konkurrenten herausarbeiten

Fakten, Fakten, Fakten. Bei der Marktanalyse zählen in erster Linie Fakten und verlässliche Daten, die man sich leider durch aufwändige Recherche oder eigene Umfragen erarbeiten muss. An oberster Stelle steht die Auseinandersetzung mit den Produkten der Wettbewerber, deren Stärken und Schwächen und natürlich deren Preis. Fachmessen sind hierfür ein ideales Feld, um die Konkurrenten mit ihren Produkten auf engem Bereich und in geballer Form kennenzulernen und zu analysieren. Dort kann man sich auch mit den neuesten Trends und Entwicklungen in der Branche beschäftigen.

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